Sophie Luise Cohn, geb. Steinmann
Sophie Luise Steinmann wurde am 8. Juli 1890 in Elberfeld geboren. Ihre Eltern waren Salomon Steinmann und seine Frau Regina, geb. Horn. Über ihre Familie ist nichts bekannt. An Grabstellen für Angehörige der Familie Steinmann ist lediglich die für Levi Joseph Steinmann dokumentiert, geboren am 6. September 1806, gestorben am 9. Oktober 1891. Das Grab dieses 85 Jahre alt gewordenen Mannes befindet sich auf der linken Seite des alten jüdischen Friedhofs an der Weißenburgstraße.
Die Familie Steinmann wohnte in der Elberfelder Südstadt in der Weststraße 55.
Verheiratet war Sophie Luise Steinmann mit einem Herrn Cohn, über den ebenfalls nichts bekannt ist. Sie wohnte in der Feldstraße 34 in Düsseldorf.
Am Montag, den 10. November 1941, erhielt sie den Befehl, zum Bahnhof Derendorf zum Schlachthofgelände zu kommen. Von dort wurde sie mit rund 1000 weiteren Jüdinnen und J8den aus dem gesamten Gestapobezirk Düsseldorf in das Ghetto von Minsk deportiert, wo der Zug am 15. November ankam. Vermutlich wurde sie sehr bald im nahegelegenen Vernichtungsort Maly Trostenez erschossen.
Sie war 51 Jahre alt, als man sie deportierte.
Quellen
Stadtarchiv Wuppertal: Geburtsregister Elberfeld 2447/1890 | https://gedenkbuch-duesseldorf.de/memory-book/cohn-luise-sofie/?_sfm_name=Cohn