Käthe Nießen, geb. Leven, verw. Goldmann

  • Geburtsdatum: 23.02.1891
  • Geburtsort: Elberfeld (heute Wuppertal)
  • Wohnort:

    Poststraße 7, Wortmannstraße 38

  • Todesdatum: 00.05.1942
  • Todesort: Vernichtungsstätte Chełmno

Käthe Leven wurde am 23. Februar 1891 in Elberfeld als ältestes von drei Kindern des Sanitätsrats Dr. Leonhard Leven und seiner Frau Jenny, geb. Heilbrun geboren. Ihre jüngeren Geschwister waren der 1892 geborene Otto und die 1896 geborene Gertrud.

Die Levens wohnten in ihrem eigenen Haus in der Wortmannstraße 38. Käthe Leven heiratete 1917 in Köln einen Herrn Goldmann, mit dem sie Zwei Kinder bekam: Hans und noch ein weiteres Kind. Käthe Goldmanns Mann starb aber schon ca. 1928 – die Witwe war erst 37 Jahre alt. In zweiter Ehe heiratete Käthe Goldmann den nichtjüdischen Dr. Carl Nießen, mit dem sie in der Virchowstraße 10 wohnte.

Käthe Nießens Vater Dr. Leonhard Leven starb am 17.11.1938 in Wuppertal – wenige Tage nach den antijüdischen Ausschreitungen. Er wurde auf dem jüdischen Friedhof am Weinberg bestattet (Feld K/ VII).

Ihr Mann Carl Nießen nahm am Krieg als Leutnant teil und fiel an der Ostfront. Dadurch war der Schutz für Käthe Nießen fortgefallen.

Am 22. Oktober 1941 wurde Käthe Nießen von Köln in das Ghetto Łódź deportiert und von dort im Mai 1942 nach Chełmno, wo sie vermutlich sofort nach der Ankunft getötet wurde.

Sie war 51 Jahre alt.

Ihre verwitwete Mutter Jenny Leven nahm sich am 15. Januar 1942 in Wuppertal das Leben. Sie wurde auf dem jüdischen Friedhof am Weinberg neben ihrem Mann bestattet (Feld K/ VII).

Die Gräber der Großeltern von Käthe Nießen Isaak und

Quellen


Stadtarchiv Wuppertal: Geburtsurkunde Elberfeld 779/1891 | https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_im_Kölner_Stadtteil_Lindenthal