Julius Zivi

  • Geburtsdatum: 02.01.1883
  • Geburtsort: Freiburg i. Br.
  • Beruf: Kaufmann
  • Wohnort:

    Luisenstraße 23

  • Todesdatum: 09.09.1942
  • Todesort: Vernichtungslager Auschwitz

Julius Zivi wurde am 2. Januar 1883 als jüngster Sohn des Kaufmanns Heinrich Zivi in Freiburg im Breisgau geboren. Er hatte fünf ältere Brüder und eine Schwester, wobei die drei älteren Brüder und die Schwester die Kinder seines Vaters mit seiner ersten Frau Julie, geborene Lang, waren. Die Brüder Maurice und Norbert und Julius Zivi selbst waren die Söhne seines Vaters mit dessen zweiter Frau Regine, geborene Herzberger.

Verheiratet war Julius Zivi mit Berta Paula Spath, über die keine weiteren Daten bekannt sind. Mit ihr hatte er den Sohn Heinz Paul Julius, der 1908 in Wuppertal-Elberfeld geboren wurde. In der Bachstraße 99-101 (heute Gathe) führte Julius Zivi ein Büro für seine Handelsgeschäfte, die er als Kommis betrieb. Zuletzt wohnte Julius Zivi in der Luisenstraße 23 in der Elberfelder Nordstadt.

Als 1935 das nationalsozialistische Boykottheft erschien, das die Repression jüdischer Gewerbe bezweckte, taucht der Name von Julius Zivi schon nicht mehr auf. 1938 wanderte er über Italien nach Frankreich aus. Vermutlich wurde Julius Zivi nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Frankreich in das Internierungslager Gurs verbracht und von dort später in das Sammellager Drancy bei Paris. Von dort wurde er am 7. September 1942 mit dem Transport Nr. 29 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz verbracht und ermordet.

Er war 59 Jahre alt, als man ihn deportierte.

Was mit seiner Frau geschah, ist unbekannt. Sein Sohn Heinz überlebte den Holocaust und starb im Jahr 1991.

Quellen


Stadtarchiv Wuppertal: Akten für Wiedergutmachung 246711 | https://www.geni.com/people/Julius-Zivi/6000000179172568836 | https://blaueshausbreisach.de/wp-content/uploads/2019/12/Seiten-aus-Maajan-Heft-57.pdf