Ida Wied, geb. Mansbacher

  • Geburtsdatum: 16.04.1886
  • Geburtsort: Elberfeld (heute Wuppertal)
  • Wohnort:

    Thomashof 9 (heute Teil der Wesendonkstraße)

  • Todesdatum: nach 12.11.1941
  • Todesort: Ghetto Minsk oder Vernichtungsstätte Maly Trostenez

Ida Mansbacher wurde am 16. April 1887 als einzige Tochter und jüngstes Kind des Rohproduktenhändlers Jacob Mansbacher in Elberfeld geboren. Ihre Mutter war Therese, geb. Kahn, geboren 1846.

Ida Mansbacher hatte noch drei ältere Brüder: Salomon, geboren am 20. Juni 1878, Hermann, geboren am 27. August 1879 und Oskar, geboren am 30. März 1884. Die Familie wohnte am Thomashof 9 (heute ein Teil der jetzigen Wesendonkstraße).

Als ihre Mutter am 23. April 1893 starb, war das Mädchen erst sechs Jahre alt. Das Grab der Mutter befindet sich auf dem alten jüdischen Friedhof an der Weißenburgstraße. Als ihr Vater am 7. Februar 1910 starb, bestatteten ihn seine Kinder auf dem neuen jüdischen Friedhof am Weinberg auf Feld C/ II.

Sonst ist über diese Familie nichts bekannt.

Ida Mansbacher zog irgendwann nach Frankfurt um. Verheiratet war sie mit einem Herrn Wied, über den nichts Näheres bekannt ist.  Auch ihr Bruder Oskar Mansbacher wohnte in Frankfurt. Er wurde im Oktober 1941 mit seiner Frau Minna in das Ghetto von Łódź deportiert.

Ida Wied wurde wenige Tage später, am 12. November 1941, ebenfalls aus Frankfurt deportiert, und zwar in das Ghetto von Minsk. Sie kehrte nie wieder zurück.

Sie war 54 Jahre alt, als man sie deportierte.

Quellen


Arolsen Archives: Deportationsliste (DocID 11200032)